Galileo vibrationsplatten - weltraumforschung



Galileo Vibrationsplatten - seit 15 Jahren in der Raumfahrt, um Muskel- und Knochenabbau vorzubeugen

Im Hinblick auf die bemannte Raumfahrt ist man >> im DLR bestrebt, Astronauten während ihres Weltraumaufenthalts körperlich so fit wie möglich zu halten.

 

Die Schwerelosigkeit verursacht, neben einer Dekonditionierung der Kreislauffunktion, eine Reduktion von Knochen- und Muskelmasse des menschlichen Körpers. Unsere Galileo Vibrationsplatten können laut vielen Studien ein Mittel sein - bei fehlender Schwerkraft im All - Muskel- und Knochenabbau der Astronauten / Kosmonauten effektiv entgegenzuwirken.



Knochen- und Muskelabbau in der Schwerelosigkeit - Galileo Vibfationstraining kann helfen!

Es ist ein alter Menschheitstraum, die Gesetze der Schwerkraft zu überwinden und schwerelos zu sein. Doch in der Praxis führt das zu ernstzunehmenden Folgen.

 

Ohne die auf den Körper einwirkende Schwerkraft baut der Mensch Knochen und Muskeln ab.

 

Um diese Problematik zu erforschen und Lösungen zu erarbeiten, die beispielsweise auf der Internationalen Raumstation ISS oder bei einer Reise zum Mars eingesetzt werden können, engagieren wir uns seit über 15 Jahren. 


Und längst wird unsere wartungsfreie Galileo Technologie mit vielen Vorteilen auch auf der Erde eingesetzt: Unsere Vibrationsplatten Trainingsgeräte im Leistungssport, Bodyforming, Home-Fitness- und Firmenfitnessbereich.


Humanzentrifuge mit Galileo Vibrationsplatte im DLR


Unsere 15-jährige Erfolgsgeschichte in der Raumfahrt

2003–2005 u. 2007–2009

 

Berliner BedRest-Studie 1/2 (BBR1/BBRII), Zentrum für Muskel und Knochen (ZMK), Berliner Charité

 

Welche immensen Vorteile Galileo Training für Langzeitastronauten bietet, zeigte das Ergebnisder 1. Studie: Es konnte den Muskel- und Knochenverlust der „terrestrischen Astronauten“ fastvollständig verhindern.

 

In der 2. Studie wurde die Trainingsmethode noch weiter verbessert: Bereits ca. 15 Minuten pro Woche High Intensity Training (HIT) auf Galileo sind ausreichend.


2006–2009

 

Parabelflugkampagnen (8, 14, 15) Deutsches Zentrum für Luft- u. Raumfahrt (DLR)

 

Bei der 8. Kampagne des DLR wurde die technische Machbarkeit von Galileo Training bei zukünftigen Marsmissionen nachgewiesen.

 

Bei der 14. Kampagne konzentrierte sich die Forschergruppe auf die Untersuchung der Anpassung von Nervensystemen an seitenalternierende Ganzkörpervibration mit Galileo unter Schwerelosigkeit.



2010–2011

Mars Mission 500

 

Russische Weltraumagentur Roskosmos, European Space Agency (ESA), Deutsches Zentrum für Luft- u. Raumfahrt (DLR) Galileo war mit an Bord der Mars-500-Mission.

 

Das Experiment der russischen Weltraumagentur Roskosmos, der europäischen ESA und des DLR simulierte einen 520 Tage dauernden, bemannten Flug zum Mars und fand mit Ausnahme der Schwerelosigkeit unter realen Weltraumbedingungenstatt.

 

Im November 2011 konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.


2012–2015

Toulouse BedRest-Studie , Institut de Médecine et de Physiologie Spatiales, (MEDES-IMPS)

 

Die 21 Tage dauernde BedRest-Studie der ESA in Toulouse untersucht den zusätzlichen Einfluss von auf das Training abgestimmter Ernährung.

 

Als Trainingsmethode kommt dabei ähnlich wie bei den BBR-Studien eine Variante des Galileo HIT zum Einsatz.

 

Galileo Training ist somit eine der Referenzmethoden der ESA bei Studien für effektives Astronautentraining.

2017-2018

Humanzentrifuge mit Galileo Vibrationsplatte im DLR